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Willkommen auf "Es geht um mich!"
«Es tut mir sehr leid, aber wir haben Metastasen entdeckt.»

Liebe Leserin,

Dies zu hören, davor haben alle von Brustkrebs Betroffenen, welche die Ersttherapie erfolgreich hinter sich haben, grosse Angst. Passiert es dann doch, ist es ein grosser Schock und viele fallen in ein tiefes Loch. Fragen über Fragen kreisen im Kopf und doch finden sich keine Antworten. Die scheinbar vernichtende Nachricht bringt Betroffene und ihre Angehörigen ins Schleudern. Angst bestimmt die Gedanken.
Ein sehr hilfreiches Mittel gegen diese Angst ist Wissen. Um dieses verständlich zu vermitteln, wurde diese Website entwickelt. Sie soll Antworten auf die drängendsten Fragen geben: „Wie geht es weiter – in der Diagnostik, der Therapie, meinem Alltag und ja, mit mir?“ Die Website soll Ihnen helfen, die Zügel Ihres Lebens wieder in die Hände zu nehmen. 

Ich habe viele Frauen begleitet, die den Schock dieser Nachricht verarbeiten mussten. Und ich habe Frauen kennen gelernt, die über Jahre mit der Erkrankung leben und dies bei einer guten Lebensqualität.

Ich rate Ihnen, informieren Sie sich, lassen Sie sich beraten, stellen Sie Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt diejenigen Fragen, die Ihnen unter den Nägeln brennen, holen Sie Unterstützung. Das Wissen wird helfen, Ihre Ängste zu bewältigen und es wird Sie stärken. Die Unterstützung wird Ihnen helfen, den Alltag zu bewältigen. Und führen Sie sich dabei immer wieder vor Augen: «Es geht um mich!» Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute!

Donatella Corbat
Präsidentin EUROPA DONNA Schweiz

Sie haben die Diagnose „metastasierter Brustkrebs“ erhalten.

Liebe Leserin,

Dies bedeutet entweder, dass Ihre Erkrankung nach einiger Zeit fortgeschritten ist oder dass bereits bei der ersten Diagnose Ableger, so genannte Metastasen, in anderen Organen entdeckt wurden. 

Wenn bereits bei der Erstdiagnose Ihrer Brustkrebserkrankung Metastasen vorliegen, ist es unter Umständen sinnvoll, Ihren Brusttumor chirurgisch zu entfernen. In anderen Fällen kann es für Sie besser sein, wenn er nicht operiert wird. Fragen Sie hierzu Ihre behandelnden Ärzte.

Unabhängig davon, ob operiert wird oder nicht, gibt es eine grosse Anzahl an Therapiemöglichkeiten. Dabei ist es das Ziel, die Erkrankung durch eine für Sie optimale Behandlung so gut und so lange wie möglich in Schach zu halten. Im Falle eines weiteren Voranschreitens wird Ihr Behandlungsteam in Absprache mit Ihnen neue Therapiemöglichkeiten finden.

Ich kann Sie nur ermuntern, sich zu informieren und Fragen zu stellen! Jede Frau bewältigt ihre Krankheit und die damit einhergehenden Veränderungen auf ihre Weise. Manche wollen alles sofort wissen, andere möchten sich lieber in einem langsameren Tempo mit der Krankheit auseinandersetzen. Sagen Sie Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, wie es für Sie am besten passt. Ihr Behandlungsteam wird sich bemühen, auf Ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg und hoffe, dass diese Website Sie dabei unterstützen kann.

Herzlich 

Ihre 
PD Dr. med. Cornelia Leo
Leitende Ärztin, Leiterin interdisziplinäres Brustzentrum, Kantonsspital Baden

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